Pressespiegel Februar 2026
Unser Pressespiegel zeigt Ihnen kurz und kompakt, welche Themen gerade durch die Presselandschaft geistern. Denn vielleicht hat Ihr nächster Kunde gerade einen dieser Beiträge gelesen.
Alle sollen Ratten töten
Laut wa.de ruft Dortmund die Bevölkerung zu einer gemeinsamen Rattenbekämpfung auf, ob durch Gift oder einen professionellen Schädlingsbekämpfer. So will die Stadt der wachsenden Rattenpopulation Herr werden.
Immerhin weist der Beitrag darauf hin, dass dabei auch Regeln zu beachten seien, von Warnhinweisen, Köderstationen, möglichst gering giftigen Ködern etc. Auch freilaufende Hunde und Katzen sollten "sorgfältig beobachtet" werden.
„Hohe Risiken für Wildtiere“: Stadt in NRW ruft zum Rattentöten auf
Anmerkung der Redaktion:
Ja, Ratten sind ein Problem. Aber diesen Teil der Daseinsvorsorge so lapidar auf die BügerInnen abzuwälzen, das macht mich ein Stück weit sprachlos und scheint mir als ein Zeichen von kommunaler Hilflosigkeit.
Es bleibt zudem abzuwarten, wie viele wirklich und vermeintliche "Sekundärvergiftungen" auftauchen.
Schädlingsreport 2025
SchädlingsHero macht gute Pressearbeit. So wird auch der "Schädlignsreport 2025" in diversen Onlinemedien zitiert. Spannend sind z.B. "die häufigsten Schädlinge in Deuschland 2023", Daten zum Wespen-Aufkommen sowie geografische Auswertungen für einzelne Regionen/Bundesländer.
Pharaoameise in Berlin
Laut "BZ - Die Stimme Berlins" gelten Pharaoameisen laut Schädlingsbekämpfungsverordnung als meldepflichtige Gesundheitsschädlinge, da sie in Gemeinschaftseinrichtungen und Wohnhäusern Krankheitskeime, Pilzsporen und gefährliche Bakterien übertragen können. Die nur rund zwei Millimeter großen Ameisen leben bevorzugt in warmem Mauerwerk und bilden Kolonien mit bis zu 300.000 Tieren, die sich von zucker- und eiweißhaltigen Stoffen ernähren. Eine Bekämpfung mit Insektenspray ist wirkungslos – stattdessen müssen ganze Gebäude mit Fraßgift behandelt werden, um ihre Ausbreitung über Schächte und Heizungsrohre zu stoppen.
Pharaoameise: Schädling auf Vormarsch – was Sie tun können
Weitere Quellen (auch Videos) bei Google
Amazon liefert Schädlinge
Bei berlin-live.de "packt ein Kammerjäger aus" über Schädlinge, die andere versehendlich einpacken. Papierfische gelangen häufig über Versandkartons in Wohnungen, wo sie sich in trockenen Räumen wohlfühlen. Schädlingsbekämpfer beobachten zwar mehr Meldungen, führen dies aber eher auf gestiegenes Bewusstsein durch Medienberichte als auf eine tatsächliche Zunahme der Tiere zurück. Zur Vorbeugung empfiehlt es sich, Kartons nach dem Auspacken sofort zu entsorgen und bei Befall die Hausverwaltung oder Fachleute zu informieren.
Ungeziefer per Amazon-Paket: Berliner Kammerjäger spricht Klartext - Berlin-live.de
Schlagfallen reichen Bäckern nicht
tageblatt.de: Der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks warnt vor Plänen auf EU-Ebene, die befallsunabhängige Dauerbeköderung (BUD) zu verbieten, die seit Jahrzehnten als wirksame Vorsorgemaßnahme gegen Mäuse und Ratten in Bäckereien gilt. Ohne diese Prävention drohten Betrieben hygienische Risiken und wirtschaftliche Schäden, da mechanische Fallen keinen gleichwertigen Schutz bieten. Der Verband fordert daher, die Ausnahmeregelung und Zulassung der Antikoagulanzien für die Dauerbeköderung im Lebensmittelhandwerk beizubehalten, um Hygienestandards und Verbraucherschutz zu sichern.
Kälteresistente Gelsen und mehr
salzburg24.at informiert über Engerlinge, Wühlmäuse, Gelsen, die Japanische Buschmücke, die Asiatische Tigermücke sowie Zecken im Winter. Abgerundet wird dieser Rundumschlag mit einer Winter-Checkliste für Privatleute.
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