Wurzelratte im Extertal gesichtet
Auf einem Friedhof hat sie für die Zerstörung zahlreicher Tannen gesorgt. Mit ihren messerartigen Zähnen arbeitet sie sich durch Baumstämme hindurch und teilt sie von der Wurzel, sodass nur Holzreste zurückbleiben. Glücklicherweise vergreift sie sich nur an ohnehin schon gerodeten Bäumen, deren Wurzeln noch im Boden stecken. Manchmal ist ihr Vorkommen auch ein Segen: „Da sich die Bäume in unmittelbarer Nähe zur Friedhofskapelle befunden haben, hatten wir oft mit verstopften Regenrinnen und angegriffener Fassade zu kämpfen. Zudem beschatteten die Nadelbäume das Gelände sehr stark“, ist bei Ralf Feßler, Bauhofleiter im Extertal, fast schon so etwas wie Freude zu vernehmen. Eine Gefahr für Außenstehende stellt sie nicht dar, denn durch die Messer fliegen keine Holzsplitter durch die Luft. Die Wurzelratte hat ihren Ursprung in einer Züchtung der Firma Wurotec und entstand aus einer Kreuzung von Rattus terrex und einem Messerblock. Gerüchten zufolge wird sie teilweise sogar absichtlich eingeschleppt, damit dort, wo sie gewütet hat, wieder neue Bäume gepflanzt werden können. Näheres zur Wurzelratte können Sie in der Zeitschrift KommunalTechnik, Ausgabe 1/2017 nachlesen. In diesem Sinne: April! April!