TV-Tipp 12/2017

Dies sind unsere Programmtipps für den Dezember 2017.

Zeitraum: 1. bis 30. Dezember 2017

 

Samstag, 2. Dezember

ZDFneo, 10.40 Uhr
Terra X - Märchen & Sagen
Der Rattenfänger von Hameln

Am 26. Juni 1284 verschwinden aus der stolzen Kaufmannsstadt Hameln 130 Kinder auf mysteriöse Weise. Von Anbeginn nährt die unglaubliche Geschichte Spekulationen aller Art. Eine Theorie basiert auf der Vermutung, die Jugendlichen seien der Pest zum Opfer gefallen. So verschwiegen die Gesunden die unglücklichen Opfer, die nicht nach herkömmlichem Ritus auf den Friedhöfen begraben, sondern irgendwo außerhalb der Siedlungen verscharrt wurden. In dieses Umfeld fügen sich die Ratten nahtlos ein. Dass sie den Pestbazillus übertrugen, war den Medizinern damals zwar noch nicht bekannt. Doch jedes Kind wusste: Wenn sich die gefräßigen, sonst sehr scheuen Tiere auf den Straßen tummeln, naht der Schwarze Tod. Zum Vernichten bedrohlicher Populationen heuerten die Stadtväter daher regelmäßig Kammerjäger an. Als wirksamstes Mittel setzten sie Gifte ein - allen voran Arsen, das im Volksmund Rattengift hieß. Damit hantiert der gewitzte Bursche aus der Rattenfängerstadt jedoch nicht. Er becirct die graue Meute vielmehr mit der Flöte - jenem Instrument, dem seit alters her magische Wirkung zugeschrieben wird. Dass Tiere auf akustische Signale reagieren, ist längst bewiesen. Vermutlich lockten in früheren Zeiten Profi-Fänger tatsächlich Ratten mit Tönen an, um sie dann auf andere Weise unschädlich zu machen.

Sonntag, 3. Dezember

ARD-alpha, 16.15 Uhr
Planet Mensch - 7 Dinge über Lebewesen in, um und auf uns

Unser Körper bietet zahlreichen Bewohnern Lebensraum. Kein anderes Lebewesen hat so viele Mitbewohner wie der Mensch. Denn in uns und um uns herum leben unzählige Arten von Bakterien, Pilzen, Einzellern, Würmern, Insekten und Spinnentieren. Quarks spürt in einer mikroskopischen Safari die verschiedenen Lebensformen im menschlichen Körper auf und stellt nützliche Gäste - aber auch schädliche Schmarotzer vor:
* Läusealarm in Schulen
* Manipulation durch Toxoplasma?
* Rückkehr der Bettwanzen?
Unser Körper bietet zahlreichen Bewohnern Lebensraum. Kein anderes Lebewesen hat so viele Mitbewohner wie der Mensch. Denn in uns und um uns herum leben unzählige Arten von Bakterien, Pilzen, Einzellern, Würmern, Insekten und Spinnentieren. Quarks spürt in einer mikroskopischen Safari die verschiedenen Lebensformen im menschlichen Körper auf und stellt nützliche Gäste - aber auch schädliche Schmarotzer vor.

 

National Geographic WILD, 1.50 Uhr (in der Nacht von Sonntag auf Montag)
Zum Töten geboren
Fliegende Insekten

Blut saugende Moskitos verfügen über perfekte Nahrungswerkzeuge mit der Präzision chirurgischer Injektionsnadeln. Gewaltige Heuschreckenschwärme fressen ganze Landstriche leer und richten biblische Plagen an.

Sonntag, 10. Dezember

tagesschau24, 7.45 Uhr
Job im Gepäck - Als Kammerjägerin in Australien

Sie weiß, wie man Mäuse, Ratten und Wespen bekämpft. Was sie aber noch nie gemacht hat: Schlangen, giftige Spinnen oder Gürteltiere aus Wohnzimmern und Gärten zu vertreiben, wie es in Australien üblich ist. Die deutsche Kammerjägerin Nicole Natemeyer springt für "Hier und Heute weltweit" über den Ozean, um dort ihren Job zu machen. Vorort trifft sie Steve Smartt, den Schlangenfänger, spezialisiert auf tödlich giftige Exemplare. Meistens fängt er sie mit bloßen Händen, packt sie in einen Jutesack und päppelt die Tiere so lange wieder auf, bis er sie wieder auswildern kann. In Australien leben die giftigsten Tiere der Welt, ein Biss kann tödlich sein: z.B. Rotrückenspinnen, Trichternetzspinnen, Tigerottern, Braunschlangen, Inland-Taipane, Bulldoggenameisen und Aga-Kröten. Ganz neue Erfahrungen für die deutsche Kammerjägerin, und sie ist fest entschlossen, mit anzupacken. Angst gilt nicht.

ZDFneo, 7.50 Uhr
Terra X
Faszination Erde

Unberührte Natur am anderen Ende der Welt: Neuseeland. Doch das sollte sich ändern, als der Mensch die Inseln eroberte. Schon die Maori, die ersten Menschen auf Neuseeland, schleppten Ratten ein. Später folgten die Europäer mit Hunden, Katzen und Mardern im Gepäck. Die ursprüngliche Tierwelt Neuseelands konnte den Neuankömmlingen kaum etwas entgegensetzen. Sie ist nun vom Aussterben bedroht. Doch es gibt Hoffnung. Dirk Steffens nimmt an einem raffinierten Projekt teil, das die Kiwis, die Wappentiere Neuseelands, retten soll. Doch dafür muss er zunächst zum Eierdieb werden.

Montag, 11. Dezember

ZDF, 19.25 Uhr
WISO
Ungeziefer in der Wohnung bekämpfen
Hausmittel oder Chemiekeule?

Sie öffnen die Schublade mit den Backzutaten, und die Lebensmittelmotten fliegen Ihnen entgegen. In der Speisekammer krabbeln Kakerlaken am Regal empor. Oder für viele noch schlimmer: Sie gehen in den Keller, und eine Ratte huscht vorbei. Schädlinge und Ungeziefer haben zwei Dinge gemeinsam: Sie lösen Ekel aus. Und: Sie sollen am besten so schnell wie möglich aus unseren Wohnräumen verschwinden. Je nachdem, um welches Tier es sich handelt und wie stark der Befall ist, reichen Hausmittel aus. Doch oft kann nur noch ein Profi helfen: der Kammerjäger und professionelle Schädlingsbekämpfer. WISO gibt Tipps, wie Sie einen qualifizierten Kammerjäger finden, und zeigt, wie ein Profi bei der Bekämpfung vorgeht. Wir erklären, wer für die Beseitigung aufkommt und wen Sie verständigen sollten, sobald Ihre Wohnräume von Pharaoameisen, Bettwanzen, Silberfischen oder Schaben befallen sind. Was hilft gegen Motten im Kleiderschrank? Und wie können Sie die Chemiekeule vermeiden? WISO gibt Tipps zur wirksamen Bekämpfung von Ungeziefer in der Wohnung.

Mittwoch, 13. Dezember

Bayerisches Fernsehen, 22.00 Uhr
Keime aus dem Tierstall - Wie gefährlich sind sie wirklich?

Die Angst vor der Gefahr durch Keime aus dem Tierstall wächst. Doch ist sie berechtigt? Als Hauptursache für die Verbreitung multiresistenter Keime wird der zu hohe Verbrauch von Antibiotika gesehen. Im letzten Jahr kamen in Deutschland laut Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit 805 Tonnen Antibiotika in der Tiermedizin zum Einsatz - ein Rückgang um gut ein Drittel gegenüber dem Vorjahr! Trotzdem kann von einer Entwarnung nicht die Rede sein. In Deutschland sterben mindestens 6.000 Menschen pro Jahr an den Folgen von multiresistenten Keimen - konservativ geschätzt.
Die Ursachen sind komplex, liegen aber laut Kritikern z. B. von German Watch nicht nur in der Humanmedizin begründet, sondern auch an den Bedingungen in der Massentierhaltung: Zu enge Ställe mit zu vielen Tieren, die, wenn sie erkranken, nicht isoliert behandelt werden, sondern in Gruppen oder oft der ganze Stall. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit fordert: "Verbesserte Haltungsbedingungen, ein gutes Herdenmanagement und optimierte Hygienemaßnahmen sind die wichtigsten Instrumente, um einen restriktiven Einsatz von Antibiotika zu erreichen".
Im Januar 2014 wurde eine Dokumentationspflicht eingeführt, mit der die Bauern ihre Antibiotika-Anwendungen transparent machen müssen. Doch Kritiker halten diese Datenerfassung nicht für ein geeignetes Instrument, da nur die Häufigkeit der angewandten Antibiotika dokumentiert werden muss, nicht aber, welche Wirkstoffklasse zur Anwendung kommt. In der Dokumentation wird deutlich, dass Landwirte und Tierärzte nun immer öfter zu sogenannten One-Shot-Antibiotika greifen - Präparate, die so stark sind, dass eine einzige Gabe reicht. Und auch die sorgsam gehüteten Reserve-Antibiotika kommen nach wie vor zum Einsatz.

Montag, 18. Dezember

arte, 16.45 Uhr
Ratten
Müssen wir uns wirklich vor ihnen schützen?

Ratten können klettern, schwimmen, sich durch winzige Öffnungen quetschen. Sie kommen überall hin, wo sie mit ihrem ausgezeichneten Geruchssinn Fressen wittern. In Keller und Wohnungen, in Abwasserkanäle und Grünanlagen. Zum Leidwesen der Menschen, die keine Ratten mögen. Sie sollen viele Krankheiten übertragen und sind angeblich eine Plage: Millionen sollen bereits unter uns leben. Also geht man mit Gift gegen sie vor.
ARTE fragt nach, ob die Behauptungen über Ratten eigentlich der Wahrheit entsprechen. Und ob Ratten nicht auch etwas anderes sind als Tiere, vor denen man sich ekelt. Die Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner besuchen Verhaltensforscher in Bern, die in Ratten keine Schädlinge sehen, sondern sehr soziale Tiere, die kooperativ miteinander umgehen.
Die Sendung ist auch online verfügbar von 18/12 bis 18/03 auf dem Internetportal von ARTE.

Mittwoch, 20. Dezember

Discovery Channel, 18.20 Uhr
Eine Frage der Technik

Kakerlaken laufen im Dreibein-Gang. Das verleiht den Insekten nicht nur eine große Stabilität, sondern macht sie auch besonders schnell. Manche Arten legen im Sprint bis zu 50 Mal pro Sekunde ihre eigene Körperlänge zurück. Übertragen auf den Menschen würde dies eine Geschwindigkeit von circa 300 km/h ergeben.

Samstag, 30. Dezember

Animal Planet, 21.45 Uhr
Invasion der Tiere

Im "Sunshine State" Florida lässt es sich aushalten: Das feucht-warme Klima im Südosten der USA bietet ideale Lebensbedingungen - auch für Tierarten, die hier  gar nicht vorkommen sollten. Afrikanische Riesenratten, Wildschweine oder Tigerpythons, die eigentlich in Südost-Asien zuhause sind: Tierische Invasoren breiten sich in Florida immer weiter aus, und das mit fatalen Folgen für heimische Arten und sensible Ökosysteme. Aber wie sind die exotischen Immigranten überhaupt eingewandert und welche Gefahren können sie mit sich bringen? Diese Dokumentation begleitet Biologen und Tierexperten bei ihrer Spurensuche im "Sunshine State".

Kurzfristige Programmänderungen sind möglich.

 

 

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