TV-Tipp 12/2019

Das Jahr ist fast vorbei. Um den Jahreswechsel herum ist vielleicht ein bisschen Zeit für die Couch und interessantes Fernsehprogramm.
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Zeitraum: 20. Dezember 2019 bis 17. Januar 2020

Samstag, 21. Dezember

hr fernsehen, 14.25 Uhr
Waschbären - Einwanderer aus Wildwest

Etwa eine halbe Million Waschbären leben heute in Deutschland. Selbst in Großstädten wie Kassel treiben sie ihr Unwesen. Angefangen hat alles mit Pelztierfarmen in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts. Weil die Qualität der Felle aus Gefangenschaft deutlich schlechter war, als die von Tieren in freier Wildbahn, beschloss man, zwei trächtige Pärchen auszuwildern. Die Waschbären fanden ideale Bedingungen vor und vermehrten sich fleißig, erst recht, als kaum noch einer auf sie schoss, weil niemand mehr an Waschbärpelzen interessiert war.
Die Doku-Fiktion "Waschbären - Einwanderer aus Wildwest" zeigt die Geschichte der Waschbären in Deutschland, Ausschnitte aus ihrem Leben in Wäldern und Städten und die Arbeit der WissenschaftlerInnen.

Donnerstag, 26. Dezember

Das Erste, 23.30 Uhr
Der Medicus. Zweiteiliger Spielfilm, Deutschland 2013

Der große Gelehrte Ibn Sina (Ben Kingsley) weiht den wissensdurstigen Rob Cole (Tom Payne) in die Geheimnisse der Medizin ein. Doch gegen den Ausbruch der Pest ist die ärztliche Kunst machtlos. In Isfahan rafft der schwarze Tod Tausende dahin, bis der junge Meisterschüler herausfindet, dass Rattenflöhe den Erreger übertragen. Dank seiner Entdeckung wird die Epidemie eingedämmt.

Freitag, 3. Januar

3sat, 14.20 Uhr
Die Südsee: Sonderbare Tierwelt

Mit der Erkundung und Eroberung der Südsee brachte der Mensch tierische Neubürger auf die Inseln. Heute bevölkern Hunde und Katzen, Ratten, Marder und nicht weniger als 70 Millionen Fuchskusus, australische Beuteltiere, Neuseeland - mit katastrophalen Konsequenzen für die empfindliche einheimische Tierwelt. Wieso sind die so perfekt an das Inselleben angepassten Tierarten so wehrlos? Und warum wurden sie so schnell an den Rand der Ausrottung getrieben?

Montag, 6. Januar

NDR Fernsehen, 14.15 Uhr
die nordstory - Hamburg von unten

Hans-Joachim Hoch kennt jeden Zentimeter des 5.500 Kilometer langen Abwassersystems unter der Stadt, wo Fäkalien und Unrat von rund einer Million Haushalten entsorgt und schließlich in Klärwerken gereinigt werden. Der Bezirksmeister Bau bei Hamburg Wasser überprüft tief unter der Erde die Abwasserentsorgungsleitungen, viele stammen noch aus der Jahrhundertwende, auf eventuelle Schäden. Manchmal müssen massive Verunreinigungen noch per Handarbeit entfernt werden, trotz gefährlicher Keime, Bakterien, Gase und angriffslustiger Ratten.

Dienstag, 7. Januar

SWR Fernsehen, 21.00 Uhr
Vorsicht Verbrechen: Sicher im Südwesten

Es ist ein Bild des Jammers: Um sechs Uhr morgens spuckt der Hovawart-Mischling Cnox Schaum, eine Stunde später ist es ein Schwall Blut. Wenige Stunden später stirbt das Tier. Der Tiernotarzt kann nicht mehr helfen. Das Herrchen von Cnox lässt untersuchen, woran der große Hund gestorben ist. Es war ein Stoff namens Flocumafen. Gift, wie es gegen Ratten und Mäuse verwendet wird.
Vielen Tierfreunden im ganzen Südwesten haben die permanenten Giftattacken zugesetzt. Bei jedem Spaziergang mit ihren Vierbeinern geht die Angst mit. Wie Tierbesitzerinnen und Tierbesitzer ihre Lieblinge schützen können und worauf sie achten sollten, zeigt "Vorsicht Verbrechen", moderiert von Fatma Mittler-Solak.

Samstag, 11. Januar

ZDF, 17.35 Uhr
plan b: Tierische Helfer: Im Einsatz für den Menschen

Sie erschnüffeln gefährliche Schädlinge, suchen Landminen und unterstützen Kranke: Tiere sind in manchen Jobs besser als Menschen. Sie sind wichtige und unverzichtbare Helfer.
Auf den Geruchssinn von Tieren setzt Nikola Kezic. Der Bienenexperte und Landwirtschaftsprofessor aus Zagreb trainiert Bienen für die Suche nach versteckten Landminen.

Sonntag, 12. Januar

ZDF, 16.30 Uhr
planet e.: Tierschutz, Tierwohl, Tierrecht: Was uns die Würde der Kreatur bedeutet

Im Jahr 2002 wurde der Tierschutz als Staatsziel im deutschen Grundgesetz verankert. Doch geht es den Tieren jetzt besser? Werden ihr Wohl und ihre Würde im Alltag geschützt?
Tiere können fühlen und haben ein Bewusstsein. Forscher können Emotionen und intelligentes Verhalten inzwischen bei vielen Tieren nachweisen. Bei den meisten Haustieren, Ratten und sogar bei Bienen konnten die Wissenschaftler Gefühle messen.

Kurzfristige Programmänderungen sind möglich.

Wollen Sie wirklich schon gehen?

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